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tigen, d. h. die Zukunft der deutschen Volksschule, derdeutschen Realschule, des deutschen Gymnasiums, derdeutschen Universität: wobei wir einstweilen ganz vonallen Vergleichungen und Werthabschätzungen absehnund uns besonders vor dem schmeichelnden Wahne hüten,als ob unsre Zustände, im Hinblick auf andere Cultur-völker, eben die allgemein mustergültigen und unüber-troffnen seien. Genug, es sind unsre Bildungsschulenund nicht zufällig hängen sie mit uns zusammen, nichtumgehängt sind sie uns wie ein Gewand: sondern alslebendige Denkmäler bedeutender Culturbewegungen, ineinigen Formationen selbst „Urväterhausrath“, verknüpfensie uns mit der Vergangenheit des Volkes und sind inwesentlichen Zügen ein so heiliges und ehrwürdiges Ver-mächtniss, dass ich von der Zukunft unserer Bildungs-anstalten nur im Sinne einer höchst möglichen Annähe-rung an den idealen Geist, aus dem sie geboren sind, zureden wüsste. Dabei steht es für mich fest, dass diezahlreichen Veränderungen, die sich die Gegenwart andiesen Bildungsanstalten erlaubte, um sie „zeitgemäss“zu machen, zum guten Theil nur verzogene Linien undAbirrungen von der ursprünglichen erhabenen Tendenzihrer Gründung sind: und was wir in dieser Hinsicht vonder Zukunft zu hoffen wagen, ist eine so allgemeine Er-neuerung, Erfrischung und Läuterung des deutschenGeistes, dass aus ihm auch diese Anstalten gewisser-maassen neugeboren werden und dann, nach dieser Neu-geburt, zugleich alt und neu erscheinen: während siejetzt zu allermeist nur „modern“ und „zeitgemäss“ zusein beanspruchen.
Nur im Sinne jener Hoffnung rede ich von einerZukunft unserer Bildungsanstalten: und dies ist der zweitePunkt, über den ich mich von vornherein, zu meiner