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Die Musik drängt die bildliche Seite der Poesieheraus. Der Mimus. Anderseits zieht sich der Gedankezurück: wodurch es kommt, dass wir mythisch em-pfinden, das heisst: wir sehen eine Illustration der Welt.
185.
Die poetische Handlung bei Wagner sehr gross.Das Wort, nicht durch die Breite wirkend, wirkt durchdie Intensität. Die Sprache ist in einen Urzustandhineingedacht, durch die Musik. Deshalb die Kürzeund Enge des Ausdrucks.
Dieser Natur- und Urzustand ist eine rein poe-tische Fiction und wirkt als mythische Symbolik.
186.
Die unerhörte Musikerweiterung bei den Di-thyrambikern gilt zunächst als einÜbermaass der Musik.
Bei Pratinas ist es nicht wahr, dass er die Herrschaftdes Textes über die Musik verlangt, sondern das Über-wiegen des Gesanges über die Instrumente.
Jene übermächtige Musik der Dithyrambiker suchtenach einer grösseren Gattung, in der die verschiedenstenCharaktere der Musik nach einander Platz hatten. Siethaten dies, indem sie, nach Plato, den Threnos denHymnus u. s. w. in den Dithyramb zogen. Es war jetzteine mehrtheilige grosse Musikcomposition, die als Ganzesdurch eine Handlung versinnlicht wurde. Die antikeSymphonie.
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Wagner und Beethoven: Wagner strebt unbe-wusst eine Kunstform an, in der das Urübel der Oper