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Das Publicum zwang jetzt den Künstler: es war dieSehnsucht der Gebildeten, nach einem künstlerischenLeben.
Die Oper hat jetzt in dem idealen Stil geherrscht.Die classische Tragödie der Franzosen ist eine Nach-ahmung der heroischen Oper.
Goethe giebt zu, dass er pathologisch dichte: obnicht die grossen Griechen auch der Tragödie gegen-über unpathologisch dichteten? Gewiss. Sie waren ohnejede Leidenschaft dabei.
Wir gebrauchen die Musik als eine noch nicht inBegriffe aufgelöste Kunst.
Der Fortschritt zur Symphonie, bei Wagner. EinNebeneinander beider Welten ohne Beeinträchtigung.Der Mimus der Alten (bei Lucian) zu vergleichen.
Die antike Tragödie: der Chor, der einen apolli-nischen Traum träumt.
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Die heroische Oper d. h. vor allem die historische.Der pastorale Charakter wird abgestreift. Die aus-gezeichnet edeln Menschen: idyllische Tugendschwär-merei. — Die französische Tragödie und Schiller sindmit einem solchen moralischen Gefühl als Analoga derheroischen Oper zu messen. -*■ Also Flucht aus demParadies der Menschen in die grossartigen Tugend-momente der Geschichte: in’s Paradies der Menschen-güte.
Die Räuber (Karl Moor, Plutarch, die grossenMenschen).
Nietzsche, Werke II.Abtheilung. Bd. IX.
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