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Wir verstehn Shakespeare und Beethoven aut Grundunserer romanischen Verwöhnung.
169.
Die romanischen Formen d. h. ihr Schematismus be-seitigt: deshalb muss der lateinische Reim mit seinengleichen Zeilen fallen. Werth des Stabreims der rhyth-mischen Freiheit wegen.
Rhythmische Befreiung durch Wagner.
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Die Musik die „subjectivste“ Kunst: worin eigentlichnicht Kunst? In dem „Subjectiven“ d. h. sie ist reinpathologisch, soweit sie nicht reine unpathologische Formist. Als Form ist sie der Arabeske am nächsten ver-wandt. Dies der Standpunkt Hanslick’s. Die Compo-sitionen, bei denen die „unpathologisch wirkende Form“überwiegt, besonders Mendelssohn’s, erhalten dadurcheinen classischen Werth.
Der Zuhörer ist nicht der ästhetische Mensch:das Publicum wird gereinigt und geweiht durch dieKunst, zum religiös-sittlichen Menschen.
Der „Kritiker“ der „eingebildete ästhetische Mensch“.Nur der Genius ist Kritiker d. h. er entscheidet über dasGrosse und die Kleinen sprechen dann nach.
170.
Die Wortmusik soll zunächst auf die Affecte desZuhörers wirken, als deklamirtes Wort: die Musik ist aufden Nichtmusiker berechnet, der ihr nur mit Affectenbeikommt.