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4- Das ungeheure künstlerische Vermögen der Welthat sein Analogon in dem ungeheuren Urschmerz.
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Im Menschen schaut das Ur-Eine durch die Er-scheinung auf sich selbst zurück: die Erscheinung offen-bart das Wesen. Das heisst: das Ur-Eine schaut denMenschen und zwar den die Erscheinung schauendenMenschen, den durch die Erscheinung hindurch schauen-den Menschen. Es giebt keinen Weg zum Ur-Einenfür den Menschen. Er ist ganz Erscheinung.
140.
a) Realität des Schmerzes gegenüber der Lust.
b) Die Illusion als das Mittel der Lust.
c) Die Vorstellung als das Mittel der Illusion.
d) Das Werden, die Vielheit als Mittel der Vor-
stellung.
e) Das Werden, die Vielheit als Schein — die Lust.
f) Das wahre Sein — der Schmerz, der Widerspruch.
g) Der Wille — bereits Erscheinung, allgemeinste
Form.
h) Unser Schmerz — der gebrochene Urschmerz.
i) Unsre Lust — die ganze Urlust
141.
Das Individuum, empirisch betrachtet, ein Schrittzum Genius. Es giebt nur ein Leben: wo dieses er-scheint, erscheint es als Schmerz und Widerspruch. DieLust allein in der Erscheinung und Anschauung möglich.Die reine Versenkung in den Schein — das höchste Da-