— 188 —
128.
Starre Unveränderlichkeit der Vorstellung des Ur-Einen, das aber als Schein einen Process vollführen muss.Der intellegible Charakter völlig fest: nur die Vorstellungensind frei und wandelbar? Wie wir handeln, wie wirdenken — alles nur Process und nothwendiger.
<#>
Die Causalität des Traumes ist ein Analogon zurCausalität des Wachens — noch dazu des intensivensecundenlangen Traumes.
In der einen Hälfte des Daseins sind wir Künstler— als Träumende. Diese ganz active Welt ist uns noth-wendig.
129.
Der ganze Process der Weltgeschichte bewegt sichso, als ob Willensfreiheit und Verantwortlichkeitexistire. Es ist dies eine nothwendige moralische Voraus-setzung, eine Kategorie unseres Handelns. Jene strengeCausalität, die wir recht wohl begrifflich fassen können,ist nicht eine nothwendige Kategorie. Die Consequenzder Logik steht hier der Consequenz unsres das Handelnbegleitenden Denkens nach. —
Wenn unser Handeln ein Schein ist, so muss natür-lich auch die Verantwortlichkeit nur ein Schein sein.Gut und Böse. Mitleid.
<#5
Der Stoss ist ein Problem, so lange man die beidenHölzer für real hält. Der inßuxus physicus existirtgar nicht.
<&>