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9 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 1 (1903) Aus den Jahren 1869 - 1872
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128.

Starre Unveränderlichkeit der Vorstellung des Ur-Einen, das aber als Schein einen Process vollführen muss.Der intellegible Charakter völlig fest: nur die Vorstellungensind frei und wandelbar? Wie wir handeln, wie wirdenken alles nur Process und nothwendiger.

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Die Causalität des Traumes ist ein Analogon zurCausalität des Wachens noch dazu des intensivensecundenlangen Traumes.

In der einen Hälfte des Daseins sind wir Künstler als Träumende. Diese ganz active Welt ist uns noth-wendig.

129.

Der ganze Process der Weltgeschichte bewegt sichso, als ob Willensfreiheit und Verantwortlichkeitexistire. Es ist dies eine nothwendige moralische Voraus-setzung, eine Kategorie unseres Handelns. Jene strengeCausalität, die wir recht wohl begrifflich fassen können,ist nicht eine nothwendige Kategorie. Die Consequenzder Logik steht hier der Consequenz unsres das Handelnbegleitenden Denkens nach.

Wenn unser Handeln ein Schein ist, so muss natür-lich auch die Verantwortlichkeit nur ein Schein sein.Gut und Böse. Mitleid.

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Der Stoss ist ein Problem, so lange man die beidenHölzer für real hält. Der inßuxus physicus existirtgar nicht.

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