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schlagen der Wissenschaft in Kunst bei dem jedesmaligenErreichen ihrer Grenzen. Den Beginn des letzterenProcesses haben wir uns etwa so vorzustellen, dass dertheoretische Mensch an irgend einem Punkt der an-schaulichen Welt die Existenz einer Illusion wahrnimmt,die allgemeine Existenz einer naiven Täuschung derSinnlichkeit und des Verstandes, von der er unter be-hutsamem Gebrauch der Causalität und an der Hand deslogischen Mechanismus sich selbst befreit; dabei entdeckter zugleich, dass die gewöhnliche mythische Vorstellungjenes Hergangs im Vergleich mit seiner Erkenntnisseinen Irrthum enthalte, dass somit das als glaubwürdigverehrte Weltbild des Volks mit nachweisbaren Irr-thümern behaftet sei. So beginnt die griechische Wissen-schaft: die sofort in ihren ersten Stadien, im Grunde nurals Embryo der Wissenschaft, schon in Kunst umschlägtund von dem fussbreiten soeben errungenen Standpunktaus durch eine phantastische Analogie ein neues Welt-bild in’s Blaue zeichnet, die Welt als Wasser oder alsLuft oder als Feuer. Hier ist ein einfaches chemischesExperiment durch eine Hohlspiegelvergrösserung zumUrsprung des Seins gemacht worden: als welchen Kos-mogonieen zu Liebe jetzt die Vielheit und Unendlichkeitdes Vorhandenen nur durch eine Unzahl physikalischerPhantasmen, ja wenn diese nicht zureichen, selbst durchdie alten Volksgötter, erklärt werden müssen. So ent-fernt sich das wissenschaftliche Weltbild zuerst nur lang-sam von den volksthümlichen Vorstellungen und kommt,nach einem kurzen Seitensprunge, immer wieder auf siezurück, sobald die eigentliche engbegrenzte Erkenntnisszur Grunderkenntniss der Welt erweitert werden soll.Welche Kraft ist es, die zu jenen maasslosen Über-treibungen und zum Missbrauche des analogischen Schlusses