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g. Kampf der Mystik und der Wissenschaft •—Dionysus und Apollo. Das „Sentimentalische“.
10. Musik und Drama.
11. Der tragische Mensch als der musiktreibendeSokrates.
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(Schliesst an Geb. d. Trag. p. 108, erster Absatz.)
Wir haben bereits erkannt, wie an dem theoretischenGenius die auf den Instincten ruhende und über sichnicht zur Erkenntniss gekommene griechische Kunst undEthik zu Grunde gieng: womit naturgemäss auch überden griechischen Staat, der auf der Grundlage jener Ethikund zum Zweck jener Kunst überhaupt nur existirt hatte,das Todesurtheil ausgesprochen war. Auf welches neueKunstziel das zunächst kunstwidrig sich äussernde Wirkendes theoretischen Genius hinweist und über welcheungeheure Zeiträume hin die Erzeugung dieser neuenKunst sich ausbreitet, darüber ist mir eine Vermuthunggekommen, die auszusprechen ich bei aller Ähnlichkeitderselben mit einer metaphysischen Grille, ja auf die Ge-fahr der gefährlichsten Verketzerung hin, mich nichtscheuen werde: wobei ich zum Voraus bemerken muss,dass mir die Zeit ebensowenig wie dem Geologen, meinemZeitgenossen, imponirt und ich mir daher die Dispositionüber Jahrtausende, als über etwas durchaus Unreales, zurEntstehung eines grossen Kunstwerks, unverzagt gestatte.
In einer doppelten Weise drängt der theoretischeGenius zur Entfesselung der künstlerisch - mystischenTriebe, einmal durch sein Dasein überhaupt, das, wieeine Farbe die andere, auch das Dasein des unsterblichenZwillingsbruders fordert, gemäss einer Art von Allöopathieder Natur: andrerseits durch das bereits erwähnte Um-