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Wirkung der Kriegstendenz, eine sofortige Scheidungund Zertheilung der chaotischen Masse in militärischeKasten, aus denen sich pyramidenförmig, auf einer aller-breitesten sklavenartigen untersten Schicht, der Bau der„kriegerischen Gesellschaft“ erhebt. Der unbewusste Zweckder ganzen Bewegung zwingt jeden Einzelnen unter seinJoch und erzeugt auch bei heterogenen Naturen einegleichsam chemische Verwandlung ihrer Eigenschaften,bis sie mit jenem Zwecke in Affinität gebracht sind. Inden höheren Kasten spürt man schon etwas mehr, umwas es sich, bei diesem innerlichen Processe, im Grundehandelt, nämlich um die Erzeugung des militärischenGenius — den wir als den ursprünglichen Staaten-gründer kennen gelernt haben. An manchen Staatenz. B. an der lykurgischen Verfassung Sparta’s kannman deutlich den Abdruck jener Grundidee des Staates,der Erzeugung des militärischen Genius, wahrnehmen.Denken wir uns jetzt den militärischen Urstaat in leb-haftester Regsamkeit, in seiner eigentlichen „Arbeit“,und führen wir uns die ganze Technik des Kriegs vorAugen, so können wir uns nicht entbrechen, unsereüberallher eingesognen Begriffe von der „Würde desMenschen“ und der „Würde der Arbeit“ durch die Fragezu corrigiren, ob denn auch zu der Arbeit, die die Ver-nichtung von „würdevollen“ Menschen zum Zwecke hat,ob auch zu dem Menschen, der mit jener „würdevollenArbeit“ betraut ist, der Begriff von Würde stimmt, oderob nicht, in dieser kriegerischen Aufgabe des Staates,jene Begriffe, als unter einander widerspruchsvolle, sichgegenseitig aufheben. Ich dächte, der kriegerische Menschwäre ein Mittel des militärischen Genius und seineArbeit wiederum nur ein Mittel desselben Genius; und nichtihm, als absolutem Menschen und Nichtgenius, sondern
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