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Angesichts der politischen Welt der Hellenen willich nicht verbergen, in welchen Erscheinungen der Gegen-wart ich gefährliche, für Kunst und Gesellschaft gleichbedenkliche Verkümmerungen der politischen Sphäre zuerkennen glaube. Wenn es Menschen geben sollte, diedurch Geburt gleichsam ausserhalb der Volks- undStaateninstincte gestellt sind, die somit den Staat nur soweit gelten zu lassen haben, als sie ihn in ihrem eigenenInteresse begreifen: so werden derartige Menschen noth-wendig als das letzte staatliche Ziel sich das möglichstungestörte Nebeneinanderleben grosser politischer Gemein-samkeiten vorstellen, in denen den eigenen Absichtennachzugehen ihnen vor allen ohne Beschränkung erlaubtsein dürfte. Mit dieser Vorstellung im Kopfe werdensie die Politik fördern, die diesen Absichten die grössteSicherheit bietet, während es undenkbar ist, dass siegegen ihre Absichten, etwa durch einen unbewussten In-stinct geleitet, der Staatstendenz sich zum Opfer bringensollten, undenkbar, weil sie eben jenes Instinctes er-mangeln. Alle anderen Bürger des Staates sind überdas, was die Natur mit ihrem Staatsinstincte bei ihnenbeabsichtigt, im Dunkeln und folgen blindlings; nur jeneausserhalb dieses Instinctes Stehenden wissen, was sievom Staate wollen und was ihnen der Staat gewährensoll. Deshalb ist es geradezu unvermeidlich, dass solcheMenschen einen grossen Einfluss auf den Staat gewinnen,weil sie ihn als Mittel betrachten dürfen, während alleanderen unter der Macht jener unbewussten Absichtendes Staates selbst nur Mittel des Staatszwecks sind. Umnun, durch das Mittel des Staates, höchste Förderungihrer eigennützigen Ziele zu erreichen, ist vor allem nöthig,dass der Staat von jenen schrecklich unberechenbarenKriegszuckungen gänzlich befreit werde, damit er rationell