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gilt natürlich nur von dem Theile der begleitenden Vor-stellungen. Immer aber bleibt auch auf diesem Gebietdes Gefühls ein unauflösbarer Rest. Der auflösbare alleinist es, mit dem die Sprache, also der Begriff zu thun hat:hiernach bestimmt sich die Grenze der „Poesie“ in derAusdrucksfähigkeit des Gefühls.
Die beiden anderen Mittheilungsarten sind durchausinstinctive, ohne Bewusstsein und doch zweckmässigwirkende. Es ist die Geberden- und die Tonsprache.Die Geberdensprache besteht aus allgemein verständlichenSymbolen und wird durch Reflexbewegungen erzeugt.Diese Symbole sind sichtbar: das Auge, das sie sieht,vermittelt sofort den Zustand, der die Geberde hervor-brachte und den sie symbolisirt: zumeist fühlt der Sehendeeine sympathische Innervation derselben Gesichtstheileoder Glieder, deren Bewegung er wahrnimmt. Symbolbedeutet hier ein ganz unvollkommnes, stückweises Ab-bild, ein andeutendes Zeichen, über dessen Verständnissman Übereinkommen muss: nur dass in diesem Falle dasallgemeine Verständniss ein instinctives ist, also nichtdurch die helle Bewusstheit hindurchgegangen ist.
Was symbolisirt nun die Geberde an jenem Doppel-wesen, am Gefühl? Offenbar die begleitende Vor-stellung, denn nur sie kann durch die sichtbare Geste,unvollkommen und stückweise, an gedeutet werden: einBild kann nur durch ein Bild symbolisirt werden.
Die Malerei und Plastik stellen den Menschen in derGeberde dar: das heisst sie ahmen das Symbol nach undhaben ihre Wirkungen erreicht, wenn wir das Symbolverstehen. Die Lust des Anschauers besteht im Ver-stehen des Symbols, trotz seinem Scheine.
Der Schauspieler dagegen stellt das Symbol wirk-lich, nicht nur zum Scheine dar: aber seine Wirkung aut