der Handlung aus. Worte sind ja die mangelhaftestenZeichen.
Wir werden durch das Drama zur Phantasie desWillens angeregt, ein scheinbar unsinniger Ausdruck;durch das Epos zur Phantasie des Intellects, speciell desAuges.
Ein gelesenes Drama kann die Phantasie des Willensnicht recht zur Aufregung und Production stimmen, weildie des Schauens zu sehr stimulirt ist.
In der Lyrik treten wir nicht aus uns heraus: aberwir werden zur Production eigner Seelenstimmungen an-geregt, meistens durch ävafivqmg.
28.
Bei der Musik, als bei einer Kunst, in der dasWalten des Instincts übergewaltig ist, erlebt man täg-lich, wie der Einzelne sein veto gegen Künstler undKunstwerke ausspricht, wo die Grenze des Verstandenenund Unverständlichen für ihn gekommen ist. Wir wärenvon allen Musen der Tonkunst verlassen, wenn sie unsum Erlaubniss fragen müssten: aber sie kommen, dieFreundlichen, Tröstlichen freiwillig und haben auch jenekräftige Sprache nicht verlernt, mit der sie weiland dieböotischen Bauern anredeten: ihr Hirten des Feldes, faulesunangenehmes gefrässiges Gesindel!
29.
Die vollkommne Erkenntniss tödtet das Handeln:ja wenn sie sich auf das Erkennen selbst bezieht, so