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Meisterschaft und seiner „Aufgabe“. ' Wer diese Bändemit den fertigen Werken der ersten Periode schrittweisevergleicht, der wird jene Wandlung, welche die bestenFreunde so erschreckte, als lange vorbereitet und tiefbegründet mit solcher Klarheit erkennen, dass man sichnur darüber wundern kann, wie mancher noch heutehier blind sein kann. In diesem Sinne sind diese zweiBände für das Verständniss Nietzsche’s noch wichtigerals die späteren dieser Abtheilung, wenn sie auch inhalt-lich vielleicht, formell sicher ihnen nicht gleich stehen.Auch die Grundgedanken der späteren Zeit sind hier,theilweise noch im Zustande der Verpuppung, deutlicherkennbar, die erhabene Auffassung von der Aufgabe desPhilosophen, die erkenntnisstheoretische und moralistischeSkepsis und der Kampf gegen die Skepsis, und mehr-mals pocht Zarathustra vernehmlich an die Pforte. Auchder Aphoristiker erscheint nicht plötzlich im Jahre 1878,wer kann diese Legende noch glauben? Nietzsche hatseine Entwürfe fast nie anders niedergeschrieben als in derForm des Aphorismus, die bei ihm die Form des Gedanken-überreichthums ist, wie das Buch bei andern so oft dieForm der Gedankenarmuth ist. Er brauchte die Form nurkünstlerisch zu schleifen, als ihm das Ausführen grössererzusammenhängender Werke unmöglich war. In dieserForm hatte er so hervorragende, von ihm auf’s genauestestudirte Vorgänger, wie Heraklit, Lichtenberg und Goethe,um nur einige zu nennen.
Als Friedrich Nietzsche im Alter von 24 Jahrendurch das Vertrauen der Basler Behörden auf Grundeiniger rein philologischer Arbeiten und die Empfehlung