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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
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359
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Du strenger Thurm, mit welchem LöwendrangeStiegst du empor hier, siegreich, sonder Müh!

Du überklingst den Platz mit tiefem Klange:Französisch, wärst du sein accent aigufBlieb ich gleich dir zurück,

Ich wüsste, aus welch seidenweichem Zwange . . .

mein Glück! Mein Glück!

Fort, fort, Musik! Lass erst die Schatten dunkelnUnd wachsen bis zur braunen lauen Nacht!

Zum Tone ists zu früh am Tag, noch funkelnDie Gold-Zierathen nicht in Rosen-Pracht,

Noch blieb viel Tag zurück,

Viel Tag für Dichten, Schleichen, Einsam-Munkeln

mein Glück! Mein Glück!

* *

*

Nach neuen Meeren.

Dorthin will ich; und ich traueMir fortan und meinem Griff.

Offen liegt das Meer, ins BlaueTreibt mein Genueser Schiff.

Alles glänzt mir neu und neuer,

Mittag schläft auf Raum und Zeit:

Nur dein Auge ungeheuerBlickt michs an, Unendlichkeit!

Sils-Maria.

Hier sass ich, wartend, wartend, doch auf Nichts,Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts