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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
Seite
358
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Nein! Komm zurück!

Draussen ists kalt, ich höre regnen

Ich sollte dir zärtlicher begegnen?

Nimm! Hier ist Gold: wie glänzt das Stück!Dich heissenGlück?

Dich, Fieber, segnen?

Die Thür springt auf!

Der Regen sprüht nach meinem Bette!

Wind löscht das Licht, Unheil in Häuf!

Wer jetzt nicht hundert Reime hätte,

Ich wette, wette,

Der gienge drauf!

Mein Glück!

Die Tauben von San Marco seh ich wieder:

Still ist der Platz, Vormittag ruht darauf.

In sanfter Kühle schick ich müssig LiederGleich Taubenschwärmen in das Blau hinaufUnd locke sie zurück,

Noch einen Reim zu hängen ins Gefieder

mein Glück! Mein Glück!

Du stilles Himmels-Dach, blau-licht, von Seide,Wie schwebst du schirmend ob des bunten Baus,Den ich was sag ich? liebe, fürchte, neideDie Seele wahrlich tränk ich gern ihm aus!

Gäb ich sie je zurück?

Nein, still davon, du Augen-Wunderweide!

mein Glück! Mein Glück!