Nein! Komm zurück!
Draussen ist’s kalt, ich höre regnen —
Ich sollte dir zärtlicher begegnen?
— Nimm! Hier ist Gold: wie glänzt das Stück!Dich heissen „Glück“?
Dich, Fieber, segnen? —
Die Thür springt auf!
Der Regen sprüht nach meinem Bette!
Wind löscht das Licht, — Unheil in Häuf!
— Wer jetzt nicht hundert Reime hätte,
Ich wette, wette,
Der gienge drauf!
„Mein Glück!“
Die Tauben von San Marco seh ich wieder:
Still ist der Platz, Vormittag ruht darauf.
In sanfter Kühle schick ich müssig LiederGleich Taubenschwärmen in das Blau hinauf —Und locke sie zurück,
Noch einen Reim zu hängen in’s Gefieder
— mein Glück! Mein Glück!
Du stilles Himmels-Dach, blau-licht, von Seide,Wie schwebst du schirmend ob des bunten Bau’s,Den ich ■— was sag ich? — liebe, fürchte, neideDie Seele wahrlich tränk ich gern ihm aus!
Gäb ich sie je zurück? —
Nein, still davon, du Augen-Wunderweide!
— mein Glück! Mein Glück!