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Endlich schlug ich mir den SchlafAus dem Sinn und lief zum Strande.
Mondhell war’s und mild, — ich trafMann und Kahn auf warmem Sande,
Schläfrig beide, Hirt und Schaf: —
Schläfrig stiess der Kahn vom Lande.
Eine Stunde, leicht auch zwei,
Oder war’s ein Jahr? — da sankenPlötzlich mir Sinn und GedankenIn ein ew’ges Einerlei,
Und ein Abgrund ohne SchrankenThat sich auf: — da war’s vorbei!
— Morgen kam: auf schwarzen TiefenSteht ein Kahn und ruht und ruht . . .
Was geschah? so rief’s, so riefenHundert bald: was gab es? Blut? — —Nichts geschah! Wir schliefen, schliefenAlle — ach, so gut! so gut!
*
Liebeserklärung(bei der aber der Dichter in eine Grabe fiel —).
Oh Wunder! Fliegt er noch?
Er steigt empor, und seine Flügel ruhn?
Was hebt und trägt ihn doch?
Was ist ihm Ziel und Zug und Zügel nun?
Gleich Stern und EwigkeitLebt er in Höhn jetzt, die das Leben flieht,Mitleidig selbst dem Neid —:
Und hoch flog, wer ihn auch nur schweben sieht!