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der in der That nur eine Art Epikureer und, gleichjenem, wesentlich Romantiker ist, — und mein Blickschärfte sich immer mehr für jene schwierigste und ver-fänglichste Form des Rückschlusses, in der die meistenFehler gemacht werden — des Rückschlusses vom Werkauf den Urheber, von der That auf den Thäter, vomIdeal auf Den, der es nöthig hat, von jeder Denk- undWerthungsweise auf das dahinter commandirende Be-dürfniss. — In Hinsicht auf alle ästhetischen Werthebediene ich mich jetzt dieser Hauptunterscheidung: ichfrage in jedem einzelnen Falle, „ist hier der Hunger oderder Überfluss schöpferisch geworden?“ Von vornhereinmöchte sich eine andre Unterscheidung mehr zu em-pfehlen scheinen — sie ist bei weitem augenscheinlicher— nämlich das Augenmerk darauf, ob das Verlangennach Starrmachen, Verewigen, nach Sein die Ursachedes Schaffens ist, oder aber das Verlangen nach Zer-störung, nach Wechsel, nach Neuem, nach Zukunft, nachWerden. Aber beide Arten des Verlangens erweisensich, tiefer angesehn, noch als zweideutig, und zwar deut-bar eben nach jenem voran gestellten und mit Recht,wie mich dünkt, vorgezogenen Schema. Das Verlangennach Zerstörung, Wechsel, Werden kann der Ausdruckder übervollen, zukunftsschwangeren Kraft sein (meinterminus ist dafür, wie man weiss, das Wort „dionysisch“),aber es kann auch der Hass des Missrathenen, Ent-behrenden, Schlechtweggekommenen sein, der zerstört,zerstören muss, weil ihn das Bestehende, ja alles Be-stehn, alles Sein selbst empört und aufreizt — man sehesich, um diesen Affect zu verstehn, unsre Anarchistenaus der Nähe an. Der Wille zum Verewigen bedarfgleichfalls einer zwiefachen Interpretation. Er kann ein-mal aus Dankbarkeit und Liebe kommen: — eine Kunst