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verdrückt bis zur Unkenntlichkeit, unfrei, um ihr Gleich-gewicht gebracht, abgemagert und eckig überall, nur anEiner Stelle ausbündig rund, — man ist bewegt undschweigt, wenn man sie so wiederfindet. Jedes Hand-werk, gesetzt selbst, dass es einen goldenen Boden hat,hat über sich auch eine bleierne Decke, die auf die Seeledrückt und drückt, bis sie wunderlich und krumm ge-drückt ist. Daran ist Nichts zu ändern. Man glaube janicht, dass es möglich sei, um diese Verunstaltung durchirgend welche Künste der Erziehung herumzukommen.Jede Art Meisterschaft zahlt sich theuer auf Erden,wo vielleicht Alles sich zu theuer zahlt; man ist Mannseines Fachs um den Preis, auch das Opfer seines Fachszu sein. Aber ihr wollt es anders haben — „billiger“,vor Allem bequemer — nicht wahr, meine Herren Zeit-genossen? Nun wohlan! Aber da bekommt ihr sofortauch etwas Anderes, nämlich statt des Handwerkersund Meisters den Litteraten, den gewandten „vielgewen-deten“ Litteraten, dem freilich der Buckel fehlt — jenenabgerechnet, den er vor euch macht, als der Ladendienerdes Geistes und „Träger“ der Bildung —, den Litteraten,der eigentlich Nichts ist, aber fast Alles „repräsentirt“,der den Sachkenner spielt und „vertritt“, der es auch inaller Bescheidenheit auf sich nimmt, sich an dessen Stellebezahlt, geehrt, gefeiert zu machen. —• Nein, meine ge-lehrten Freunde! Ich segne euch auch noch um euresBuckels willen! Und dafür, dass ihr gleich mir dieLitteraten und Bildungs - Schmarotzer verachtet! Unddass ihr nicht mit dem Geiste Handel zu treiben wisst!Und lauter Meinungen habt, die nicht in Geldeswerthauszudrücken sind! Und dass ihr Nichts vertretet, wasihr nicht seid! Dass euer einziger Wille ist, Meistereures Handwerks zu werden, in Ehrfurcht vor jeder Art