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ihr wisst doch, ihr Herren, woraus man die baut? Aushölzernem Eisen! Aus dem berühmten hölzernen Eisen!Und noch nicht einmal aus hölzernem . . .
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Zum alten Probleme: „was ist deutsch?“ —Man rechne bei sich die eigentlichen Errungenschaftendes philosophischen Gedankens nach, welche deutschenKöpfen verdankt werden: sind sie in irgend einem er-laubten Sinne auch noch der ganzen Rasse zu Gute zurechnen? Dürfen wir sagen: sie sind zugleich das Werkder „deutschen Seele“, mindestens deren Symptom, indem Sinne, in welchem wir etwa Plato’s Ideomanie,seinen fast religiösen Formen-Wahnsinn zugleich als einEreigniss und Zeugniss der „griechischen Seele“ zu nehmengewohnt sind? Oder wäre das Umgekehrte wahr? wärensie gerade so individuell, so sehr Ausnahme vom Geisteder Rasse, wie es zum Beispiel Goethe’s Heidenthum mitgutem Gewissen war? Oder wie es Bismarck’s Macchiavel-lismus mit gutem Gewissen, seine sogenannte „Realpolitik“,unter Deutschen ist? Widersprächen unsre Philosophenvielleicht sogar dem Bedürfnisse der „deutschen Seele“?Kurz, waren die deutschen Philosophen wirklich — philo-sophische Deutsche? — Ich erinnere an drei Fälle.Zuerst an Leibnizens unvergleichliche Einsicht, mitder er nicht nur gegen Descartes, sondern gegen Alles,was bis zu ihm philosophirt hatte, Recht bekam, — dassdie Bewusstheit nur ein Accidens der Vorstellung ist,nicht deren nothwendiges und wesentliches Attribut,dass also das, was wir Bewusstsein nennen, nur einenZustand unsrer geistigen und seelischen Welt ausmacht(vielleicht einen krankhaften Zustand) und bei weitem