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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
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Zu Ehren der homines religiosi. — Der Kampfgegen die Kirche ist ganz geAviss unter Anderem —denn er bedeutet Vielerlei — auch der Kampf der ge-meineren \mrgnilgteren vertraulicheren oberflächlicherenNaturen gegen die Herrschaft der schwereren tieferenbeschaulicheren, das heisst böseren und argwöhnischerenMenschen, welche mit einem langen Verdachte über denWerth des Daseins, auch über den eignen Werth brüte-ten: — der gemeine Instinct des Volkes, seine Sinnen-Lustigkeit, sein „gutes Herz“ empörte sich gegen sie. Dieganze römische Kirche ruht auf einem südländischenArgwohne über die Natur des Menschen, der vom Nordenaus immer falsch verstanden wird: in welchem Arg-Avohne der europäische Süden die Erbschaft des tiefenOrients, des uralten geheimnissreichen Asien und seinerContemplation gemacht hat. Schon der Protestantismusist ein AMlksaufstand zu Gunsten der Biederen, Treu-herzigen, Oberflächlichen (der Norden Avar immer gut-müthiger uud flacher als der Süden); aber erst die fran-zösische Revolution hat dem „guten Menschen“ dasScepter vollends und feierlich in die Hand gegeben (demSchaf, dem Esel, der Gans und Allem, was unheilbarflach und Schreihals und reif für das Narrenhaus der„modernen Ideen“ ist).

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Zu Ehren der priesterlichen Naturen. — Ichdenke, von Dem, Avas das Volk unter Weisheit versteht(und AVer ist heute nicht „Volk“? —), von jener klugenkuhmässigen Gemüthsstille, Frömmigkeit und Landpfarrer-Sanftmuth, welche auf der Wiese liegt und dem Leben