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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
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193
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Mann ist; vielleicht ist es nur ein Knabe, oder ein Cha-mäleon aller Lebensalter, oder ein verhextes Weiblein.

209.

Eine Art, nach Gründen zu fragen. Esg'iebt eine Art, uns nach unsern Gründen zu fragen,bei der wir nicht nur unsre besten Gründe vergessen,sondern auch einen Trotz und Widerwillen gegen Gründeüberhaupt in uns erwachen fühlen: eine sehr ver-dummende Art zu fragen und recht ein Kunstgriff tyran-nischer Menschen!

210.

Maass im Fleisse. Man muss den Fleiss seinesVaters nicht überbieten wollen das macht krank.

211.

Geheime Feinde. Einen geheimen Feind sichhalten können das ist ein Luxus, für den die Mora-lität selbst hochgesinnter Geister nicht reich genug zusein pflegt.

212.

Sich nicht täuschen lassen. Sein Geist hatschlechte Manieren, er ist hastig und stottert immer vorUngeduld: so ahnt man kaum, in welcher langathmigenund breitbrüstigen Seele er zu Hause ist.

213.

Der Weg zum Glücke. Ein Weiser fragteeinen Narren, welches der Weg zum Glücke sei. Dieserantwortete ohne Verzug, wie Einer, der nach dem

Nietzsche, Werke BandV.

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