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Mann ist; vielleicht ist es nur ein Knabe, oder ein Cha-mäleon aller Lebensalter, oder ein verhextes Weiblein.
209.
Eine Art, nach Gründen zu fragen. — Esg'iebt eine Art, uns nach unsern Gründen zu fragen,bei der wir nicht nur unsre besten Gründe vergessen,sondern auch einen Trotz und Widerwillen gegen Gründeüberhaupt in uns erwachen fühlen: — eine sehr ver-dummende Art zu fragen und recht ein Kunstgriff tyran-nischer Menschen!
210.
Maass im Fleisse. — Man muss den Fleiss seinesVaters nicht überbieten wollen — das macht krank.
211.
Geheime Feinde. — Einen geheimen Feind sichhalten können — das ist ein Luxus, für den die Mora-lität selbst hochgesinnter Geister nicht reich genug zusein pflegt.
212.
Sich nicht täuschen lassen. — Sein Geist hatschlechte Manieren, er ist hastig und stottert immer vorUngeduld: so ahnt man kaum, in welcher langathmigenund breitbrüstigen Seele er zu Hause ist.
213.
Der Weg zum Glücke. — Ein Weiser fragteeinen Narren, welches der Weg zum Glücke sei. Dieserantwortete ohne Verzug, wie Einer, der nach dem
Nietzsche, Werke BandV.
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