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203.
Hic niger est. — Er hat für gewöhnlich keinenGedanken, — aber für die Ausnahme kommen ihmschlechte Gedanken.
204.
Die Bettler und die EIöflichkeit. — „Man istnicht unhöflich, wenn man mit einem Steine an dieThüre klopft, welcher der Klingelzug fehlt“ — so denkenBettler und Nothleidende aller Art; aber Niemand giebtihnen Recht.
205.
Bedürfniss. — Das Bedürfniss gilt als die Ursacheder Entstehung: in Wahrheit ist es oft nur eine Wirkungdes Entstandenen.
206.
Beim Regen. — Es regnet, und ich gedenke derarmen Leute, die sich jetzt zusammen drängen, mit ihrervielen Sorge und ohne Übung, diese zu verbergen, alsoJeder bereit und guten Willens, dem Andern wehe zuthun und sich auch bei schlechtem Wetter eine erbärm-liche Art von Wohlgefühl zu machen. — Das, nur Dasist die Armuth der Armen!
207.
Der Neidbold. — Das ist ein Neidbold, — demmuss man keine Kinder wünschen; er würde auf sieneidisch sein, weil er nicht mehr Kind sein kann.
208.
Grosser Mann! — Daraus, dass einer „ein grosserMann“ ist, darf man noch nicht schliessen, dass er ein