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ausdrückbar und selbst der Kunst unwürdig erschien, undmit Worten namentlich nur zu verscheuchen, nicht zufassen war, — manches ganz Kleine und Mikroskopischeder Seele: ja, es ist der Meister des ganz Kleinen. Aberer will es nicht sein! Sein Charakter liebt vielmehrdie grossen Wände und die verwegene Wandmalerei!Es entgeht ihm, dass sein Geist einen andern Geschmackund Hang hat und am liebsten still in den Winkeln zu-sammengestürzter Häuser sitzt: — da, verborgen, sichselber verborgen, malt er seine eigentlichen Meisterstücke,welche alle sehr kurz sind, oft nur Einen Tact lang, —da erst wird er ganz gut, gross und vollkommen, davielleicht allein. — Aber er weiss es nicht! Er istzu eitel dazu, es zu wissen.
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Der Ernst um die Wahrheit. — Ernst um dieWahrheit! Wie Verschiedenes verstehen die Menschenbei diesen Worten! Eben die selben Ansichten und Artenvon Beweis und Prüfung, welche ein Denker an sichwie eine Leichtfertigkeit empfindet, der er zu seinerScham in dieser oder jener Stunde unterlegen ist, —eben die selben Ansichten können einem Künstler, derauf sie stösst und mit ihnen zeitweilig lebt, das Bewusst-sein geben, jetzt habe ihn der tiefste Ernst um die Wahr-heit erfasst, und es sei bewunderungswürdig, dass er, ob-schon Künstler, doch zugleich die ernsthafteste Begierdenach dem Gegensätze des Scheinenden zeige. So ist esmöglich, dass Einer gerade mit seinem Pathos von Ernst-haftigkeit verräth, wie oberflächlich und genügsam seinGeist bisher im Reiche der Erkenntniss gespielt hat. —Und ist nicht Alles, was wir wichtig nehmen, unser