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mit einer Art von Ekel auf die Mittel und Mittler hin,welche hier eine Wirkung ohne zureichenden Grund er-zeugen sollen, — eine Nachäffung der hohen Seelenfluth!
— Wie? Man schenkt dem Maulwurf Flügel und stolzeEinbildungen, — vor Schlafengehen, bevor er in seineHöhle kriecht? Man schickt ihn in’s Theater und setztihm grosse Gläser vor seine blinden und müdenAugen? Menschen, deren Leben keine „Handlung“sondern ein Geschäft ist, sitzen vor der Bühne undschauen fremdartigen Wesen zu, denen das Leben mehrist als ein Geschäft? „So ist es anständig“, sagt ihr,„so ist es unterhaltend, so will es die Bildung!“ — Nundenn! So fehlt mir allzuoft die Bildung: denn dieser An-blick ist mir allzuoft ekelhaft. Wer an sich der Tragö-die und Komödie genug hat, bleibt wohl am Liebstenfern vom Theater; oder, zur Ausnahme, der ganze Vor-gang — Theater und Publicum und Dichter eingerechnet
— wird ihm zum eigentlichen tragischen und komischenSchauspiel, sodass das aufgeführte Stück dagegen ihmnur wenig bedeutet. Wer Etwas wie Faust und Manfredist, was liegt Dem an den Fausten und Manfreden desTheaters! — während es ihm gewiss noch zu denkengiebt, dass man überhaupt dergleichen Figuren aufsTheater bringt. Die stärksten Gedanken und Leiden-schaften vor Denen, welche des Denkens und der Leiden-schaft nicht fähig sind — aber des Rausches! Und•jene als ein Mittel zu diesem! Und Theater und Musikdas Haschisch - Rauchen und Betel-Kauen der Europäer!Oh wer erzählt uns die ganze Geschichte der Narcotica!
— Es ist beinahe die Geschichte der „Bildung“, der so-genannten höheren Bildung!