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der Künstler: sie liegen immer auf der Lauer, dergleichenzu entdecken und in’s Gebiet der Kunst hinüberzuziehn.Ich will sagen: sie sind nicht selber die Taxatoren desGlücks und des Glücklichen, aber sie drängen sichimmer in die Nähe dieser Taxatoren, mit der grösstenNeugierde und Lust, sich ihre Schätzungen sofort zuNutze zu machen. So werden sie, weil sie ausser ihrer Un-geduld auch die grossen Lungen der Herolde und dieFüsse der Läufer haben, immer auch unter den Erstensein, die das neue Gute verherrlichen, und oft als Dieerscheinen, welche es zuerst gut nennen und als guttaxiren. Diess aber ist, wie gesagt, ein Irrthum: sie sindnur geschwinder und lauter als die wirklichen Taxatoren.— Und wer sind denn diese? — Es sind die Reichenund die Müssigen.
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Vom Theater. — Dieser Tag gab mir wiederstarke und hohe Gefühle, und wenn ich an seinemAbende Musik und Kunst haben könnte, so weiss ichwohl, welche Musik und Kunst ich nicht haben möchte,nämlich alle jene nicht, welche ihre Zuhörer berauschenund zu einem Augenblicke starken und hohen Gefühlsemportreiben möchte, — jene Menschen des Alltagsder Seele, die am Abende nicht Siegern auf Triumph-wägen gleichen, sondern müden Maulthieren, an denendas Leben die Peitsche etwas zu oft geübt hat. Waswürden jene Menschen überhaupt von „höheren Stim-mungen“ wissen, wenn es nicht rauscherzeugende Mittelund idealische Peitschenschläge gäbe! — und so habensie ihre Begeisterer, wie sie ihre Weine haben. Aberwas ist mir ihr Getränk und ihre Trunkenheit! Wasbraucht der Begeisterte den Wein! Vielmehr blickt er