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der Sittlichkeit der Sitte; und die härtesten Strafen treffenDas, was der Sitte des Nachbarvolkes gemäss ist. Sogiebt es bei den Wahabiten nur zwei Todsünden: einenandern Gott haben als den Wahabiten-Gott und —rauchen (es wird bei ihnen bezeichnet als „die schmach-volle Art des Trinkens“). „Und wie steht es mit Mordund Ehebruch?“ — fragte erstaunt der Engländer, derdiese Dinge erfuhr. „Nun, Gott ist gnädig und barm-herzig!“ — sagte der alte Häuptling. — So gab es beiden alten Römern die Vorstellung, dass ein Weib sichnur auf zweierlei Art tödtlich versündigen könne: einmaldurch Ehebruch, sodann — durch Weintrinken. Der alteCato meinte, man habe das Küssen unter Verwandtennur desshalb zur Sitte gemacht, um die Weiber in diesemPunkte unter Controle zu halten; ein Kuss bedeute: riechtsie nach Wein? Man hat wirklich Frauen, die beimWeine ertappt wurden, mit dem Tode gestraft: und ge-wiss nicht nur, weil die Weiber mitunter unter der Ein-wirkung des Weines alles Nein-Sagen verlernen; dieRömer fürchteten vor Allem das orgiastische und diony-sische Wesen, von dem die Weiber des europäischenSüdens damals, als der Wein noch neu in Europa war,von Zeit zu Zeit heimgesucht wurden, als eine unge-heuerliche Ausländerei, welche den Grund der römi-schen Empfindung umwarf; es war ihnen wie ein Verratlian Rom, wie die Einverleibung des Auslandes.
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Die geglaubten Motive. — So wichtig es seinmag, die Motive zu wissen, nach denen wirklich dieMenschheit bisher gehandelt hat: vielleicht ist der
Glaube an diese oder jene Motive, also Das, was die