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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
Seite
75
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Vielleicht Diess:Das Leben das ist ein langer Tod.Ich Narr, der ich so Vielen das Leben verkürzte! Warich dazu gemacht, ein Wohlthäter zu sein? Ich hätteihnen das ewige Leben geben sollen: so hätte ich sieewig sterben sehen können. Dafür hatte ich ja sogute Augen: qualis spectator pereo! Als er nach einemlangen Todeskampfe doch wieder zu Kräften zu kommenschien, hielt man es für rathsam, ihn mit Bettkissen zuersticken, er starb eines doppelten Todes.

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Aus drei Irrthümern. Man hat in den letztenJahrhunderten die Wissenschaft gefördert, theils weilman mit ihr und durch sie Gottes Güte und Weisheitam besten zu verstehen hoffte das Hauptmotiv in derSeele der grossen Engländer (wie Newton), theilsweil man an die absolute Nützlichkeit der Erkenntnissglaubte, namentlich an den innersten Verband von Moral,Wissen und Glück das Hauptmotiv in der Seele dergrossen Franzosen (wie Voltaire), theils weil man inder Wissenschaft etwas Selbstloses, Harmloses, Sich-selber-Genügendes, wahrhaft Unschuldiges zu haben undzu lieben meinte, an dem die bösen Triebe des Menschenüberhaupt nicht betheiligt seien das Hauptmotiv inder Seele Spinozas, der sich als Erkennender göttlichfühlte: also aus drei Irrthümern.

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Die Explosiven. Erwägt man, wie explosions-bedürftig die Kraft junger Männer daliegt, so wundertman sich nicht, sie so unfein und so wenig wählerisch