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Wetter: wir werden uns hüten, es schlecht zu nennen;man wird nicht vom Wetter reden, — aber wir werdendie Geschäfte heute etwas feierlicher und die Feste etwasfestlicher nehmen, als sonst nöthig wäre. Seine Majestätwird vielleicht sogar krank sein: wir werden zum Früh-stück die letzte gute Neuigkeit vom Abend präsentiren,die Ankunft des Herrn von Montaigne, der so angenehmüber seine Krankheit zu scherzen weiss, — er leidet amStein. Wir werden einige Personen empfangen (Per-sonen! — was würde jener alte aufgeblasene Frosch, derunter ihnen sein wird, sagen, wenn er diess Wort hörte!„Ich bin keine Person, würde er sagen, sondern immerdie Sache selber“) — und der Empfang wird längerdauern, als irgend Jemandem angenehm ist: Grund ge-nug, von jenem Dichter zu erzählen, der auf seine Thüreschrieb: „wer hier eintritt, wird mir eine Ehre erweisen;wer es nicht thut — ein Vergnügen.“ — Diess heisstfürwahr eine Unhöflichkeit auf höfliche Manier sagen!Und vielleicht hat dieser Dichter für seinen Theil ganzRecht, unhöflich zu sein: man sagt, dass seine Versebesser seien als der Verse-Schmied. Nun, so mag ernoch viele machen und sich selber möglichst der Weltentziehn: und das ist ja der Sinn seiner artigen Unart!Umgekehrt ist ein Fürst immer mehr werth als sein„Vers“, selbst wenn — doch was machen wir? Wirplaudern, und der ganze Hof meint, wir arbeiteten schonund zerbrächen uns die Köpfe: man sieht kein Lichtfrüher als das in unserm Fenster brennen. — Plorch!War das nicht die Glocke? Zum Teufel! Der Tag undder Tanz beginnt, und wir wissen seine Touren nicht!So müssen wir improvisiren, — alle Welt improvisirtihren Tag. Machen wir es heute einmal wie alle Welt!— Und damit verschwand mein wunderlicher Morgen-