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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
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von uns, nach den Bedingungen unsrer gesellschaft-lichen Ordnung und Thätigkeit, welche grundverschie-den von denen der Alten sind. Der griechische Philo-soph gieng durch das Leben mit dem geheimen Ge-fühle, dass es viel mehr Sclaven gebe, als man vermeine nämlich, dass Jedermann Sclave sei, der nicht Philo-soph sei; sein Stolz schwoll über, wenn er erwog, dassauch die Mächtigsten der Erde unter diesen seinenSclaven seien. Auch dieser Stolz ist uns fremd undunmöglich; nicht einmal im Gleichniss hat das WortSclave für uns seine volle Kraft.

19.

Das Böse. Prüfet das Leben der besten undfruchtbarsten Menschen und Völker und fragt euch, obein Baum, der stolz in die Höhe wachsen soll, desschlechten Wetters und der Stürme entbehren könne:ob Ungunst und Widerstand von aussen, ob irgendwelche Arten von Hass, Eifersucht, Eigensinn, Miss-trauen, Härte, Habgier und Gewaltsamkeit nicht zu denbegünstigenden Umständen gehören,, ohne welcheein grosses Wachsthum selbst in der Tugend kaummöglich ist? Das Gift, an dem die schwächere Naturzu Grunde geht, ist für den Starken Stärkung under nennt es auch nicht Gift.

20.

Würde der Thorheit. Einige Jahrtausendeweiter auf der Bahn des letzten Jahrhunderts! undm Allem, was der Mensch thut, wird die höchste Klug-heit sichtbar sein: aber eben damit wird die Klugheit