sie zeichneten nicht aus. Vielleicht wurden sie gefordert,vorausgesetzt; es war unmöglich, mit ihnen gross zuwerden, und schon desshalb, weil die Gefahr fehlte, mitihnen auch toll und einsam zu werden. — Die erhal-tenden Geschlechter und Kasten eines Volkes sind esvornehmlich, in denen solche Nachschläge alter TriebeVorkommen, während keine Wahrscheinlichkeit für sol-chen Atavismus ist, wo Rassen, Gewohnheiten, Werth-schätzungen zu rasch wechseln. Das Tempo bedeutetnämlich unter den Kräften der Entwicklung bei Völkernebensoviel wie bei der Musik; für unsern Fall ist durch-aus eine Andante der Entwicklung nothwendig, als dasTempo eines leidenschaftlichen und langsamen Geistes: —und der Art ist ja der Geist conservativer Geschlechter.
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Das Bewusstsein. — Die Bewusstheit ist diel etzte und späteste Entwicklung des Organischen undfolglich auch das Unfertigste, „und Unkräftigste daran.Aus der Bewusstheit stammen unzählige Fehlgriffe, welchemachen, dass ein Thier, ein Mensch zu Grunde geht,früher als es nöthig wäre, „über das Geschick“, wieHomer sagt. Wäre nicht der erhaltende Verband derInstincte so überaus viel mächtiger, diente er nicht imGanzen als Regulator: an ihrem verkehrten Urtheilenund Phantasiren mit offenen Augen, an ihrer Ungründ-lichkeit und Leichtgläubigkeit, kurz eben an ihrer Be-wusstheit müsste die Menschheit zu Grunde gehen: odervielmehr, ohne Jenes gäbe es Diese längst nicht mehr!Bevor eine Function ausgebildet und reif ist, ist sie eineGefahr des Organismus: gut, wenn sie so lange tüchtigtyrannisirt wird! So wird die Bewusstheit tüchtig tyran-