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und hielt den Schritt an; ja man stand stundenlang aufder Strasse still, wenn der Gedanke „kam“ •— auf einemoder auf zwei Beinen. So war es „der Sache würdig“!
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Etwas für Arbeitsame. — Wer jetzt aus denmoralischen Dingen ein Studium machen will, eröffnetsich ein ungeheures Feld der Arbeit. Alle Arten Pas-sionen müssen einzeln durchgedacht, einzeln durch Zeiten,Völker, grosse und kleine Einzelne verfolgt werden;ihre ganze Vernunft und alle ihre Werthschätzungen undBeleuchtungen der Dinge sollen an’s Licht hinaus! Bis-her hat alles Das, was dem Dasein Farbe gegeben hat,noch keine Geschichte: oder wo gäbe es eine Geschichteder Liebe, der Habsucht, des Neides, des Gewissens,der Pietät, der Grausamkeit? Selbst eine vergleichendeGeschichte des Rechtes, oder auch nur der Strafe, fehltbisher vollständig. Hat man schon die verschiedeneEintheilung des Tages, die Folgen einer regelmässigenFestsetzung von Arbeit, Fest und Ruhe zum Gegenstandder Forschung gemacht? Kennt man die moralischenWirkungen der Nahrungsmittel? Giebt es eine Philo-sophie der Ernährung? (Der immer wieder losbrechendeLärm für und wider den Vegetarianismus beweist schon,dass es noch keine solche Philosophie giebt!) Sind dieErfahrungen über das Zusammenleben, zum Beispiel dieErfahrungen der Klöster, schon gesammelt? Ist die Dia-lektik der Ehe und Freundschaft schon dar gestellt? DieSitten der Gelehrten, der Kaufleute, Künstler, Hand-werker, — haben sie schon ihre Denker gefunden? Esist so viel daran zu denken! Alles, was bis jetzt dieMenschen als ihre „Existenz - Bedingungen“ betrachtet