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Menschen sich selber nicht als Ausnahmen fühlen, wiesollten sie jemals die gemeinen Naturen verstehen unddie Regel billig abschätzen können! — und so redenauch sie von der Thorheit, Zweckwidrigkeit und Phan-tasterei der Menschheit, voller Verwunderung, wie toll dieWelt laufe und warum sie sich nicht zu Dem bekennenwolle, was „ihr Noth thue“. — Diess ist die ewige Un-gerechtigkeit der Edlen.
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Das Arterhaltende. — Die stärksten und bösestenGeister haben bis jetzt die Menschheit am meisten vor-wärts gebracht: sie entzündeten immer wieder die ein-schlafenden Leidenschaften — alle geordnete Gesellschaftschläfert die Leidenschaften ein —, sie weckten immerwieder den Sinn der Vergleichung, des Widerspruchs,der Lust am Neuen, Gewagten, Unerprobten, sie zwangendie Menschen, Meinungen gegen Meinungen, Musterbildergegen Musterbilder zu stellen. Mit den Waffen, mitUmsturz der Grenzsteine, durch Verletzung der Pietätenzumeist: aber auch durch neue Religionen und Moralen!Die selbe „Bosheit“ ist in jedem Lehrer und Prediger desNeuen, — welche einen Eroberer verrufen macht, wennsie auch sich feiner äussert, nicht sogleich die Muskelnin Bewegung setzt und eben desshalb auch nicht so ver-rufen macht! Das Neue ist aber unter allen Umständendas Böse, als Das, was erobern, die alten Grenzsteineund die alten Pietäten umwerfen will; und nur das Alteist das Gute! Die guten Menschen jeder Zeit sind Die,welche die alten Gedanken in die Tiefe graben und mitihnen Frucht tragen, die Ackerbauer des Geistes. Aberjedes Land wird endlich ausgenützt, und immer wiedermuss die Pflugschar des Bösen kommen. — Es giebt