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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
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darnach angethan sind, geliebkost und gelockt zu werden.Dies ganze Buch ist eben Nichts als eine Lustbarkeitnach langer Entbehrung und Ohnmacht, das Frohlockender wiederkehrenden Kraft, des neu erwachten Glaubensan ein Morgen und Übermorgen, des plötzlichen Ge-fühls und Vorgefühls von Zukunft, von nahen Aben-teuern, von wieder offnen Meeren, von wieder erlaubten,wieder geglaubten Zielen. Und was lag nunmehr Alleshinter mir! Dieses Stück Wüste, Erschöpfung, Unglaube,Vereisung mitten in der Jugend, dieses eingeschalteteGreisenthum an Unrechter Stelle, diese Tyrannei desSchmerzes überboten noch durch die Tyrannei des Stolzes,.der die F olgerungen des Schmerzes ablehnteund Folgerungen sind Tröstungen, diese radikale Ver-einsamung als Nothwehr gegen eine krankhaft hell-seherisch gewordene Menschenverachtung, diese grund-sätzliche Einschränkung auf das Bittere, Herbe, Wehe-thuende der Erlcenntniss, wie sie der Ekel verordnete,der aus einer unvorsichtigen geistigen Diät und Ver-wöhnung man heisst sie Romantik allmählichgewachsen war, oh wer mir das Alles nachfühlenkönnte! Wer es aber könnte, würde mir sicher nochmehr zu Gute halten als etwas Thorheit, Ausgelassen-heit,fröhliche Wissenschaft, zum Beispiel die Hand-voll Lieder, welche dem Buche dies Mal beigegebensind Lieder, in denen sich ein Dichter auf eine schwerverzeihliche Weise über alle Dichter lustig macht.Ach, es sind nicht nur die Dichter und ihre schönenlyrischen Gefühle, an denen dieser Wieder-Erstandeneseine Bosheit auslassen muss: wer weiss, was für einOpfer er sich sucht, was für ein Unthier von parodischemStoff ihn in Kürze reizen wird?Incifiit tragoediaheisst es am Schlüsse, dieses bedenklich-unbedenklichen