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Buchs: man sei auf seiner Iiut! Irgend etwas ausbündigSchlimmes und Boshaftes kündigt sich an: incipitparodia,es ist kein Zweifel . . .
— Aber lassen wir Herrn Nietzsche: was geht esuns an, dass Herr Nietzsche wieder gesund wurde? . . .Ein Psychologe kennt wenig so anziehende Fragen, wiedie nach dem Verhältniss von Gesundheit und Philosophie,und für den Fall, dass er selber krank wird, bringt erseine ganze wissenschaftliche Neugierde mit in seineKrankheit. Man hat nämlich, vorausgesetzt, dass maneine Person ist, nothwendig auch die Philosophie seinerPerson: doch giebt es da einen erheblichen Unterschied.Bei dem Einen sind es seine Mängel, welche philosophiren,bei dem Andern seine Reichthümer und Kräfte. Erstererhat seine P hilosophie n öth i g, sei. . es. als - Halt-,-—Be-ruhigung, Arznei, Erlösung, Erhebung, Selbstentfremdung;bei Letzterem ist sie nur ein schöner Luxus, im bestenFalle die Wollust einer triumphirenden Dankbarkeit,welche sich zuletzt noch in kosmischen Majuskeln an denHimmel der Begriffe schreiben muss. Im andren, ge-wöhnlicheren Falle aber, wenn die Nothstände Philosophietreiben, wie bei allen kranken Denkern — und vielleichtüberwiegen die kranken Denker in der Geschichte derPhilosophie —: was wird aus dem Gedanken selbst werden,der unter den Druck der Krankheit gebracht wird?Dies ist die Frage, die den Psychologen angeht: und hierist das Experiment möglich. Nicht anders als es einReisender macht, der sich vorsetzt, zu einer bestimmtenStunde aufzuwachen, und sich dann ruhig dem Schlafeüberlässt: so ergeben wir Philosophen, gesetzt dass wirkrank werden, uns zeitweilig mit Leib und Seele der