Vorrede zur zweiten Ausgabe.
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Diesem Buche thut vielleicht nicht nur Eine Vorredenoth; und zuletzt bliebe immer noch der Zweifel bestehn,ob Jemand, ohne etwas Ähnliches erlebt zu haben, demErlebnisse dieses Buchs durch Vorreden näher gebrachtwerden kann. Es scheint in der Sprache des Thauwindsgeschrieben: es ist Übermuth, Unruhe, Widerspruch,Aprilwetter darin, so dass man beständig ebenso an dieNähe des Winters als an den Sieg über den Winter ge-mahnt wird, der kommt, kommen muss, vielleicht schongekommen ist . . . Die Dankbarkeit strömt fortwährendaus, als ob eben das Unerwartetste geschehn sei, dieDankbarkeit eines Genesenden, — denn die Genesungwar dieses Unerwartetste. „Fröhliche Wissenschaft“: dasbedeutet die Saturnalien, eines ...Geistes, der einem furcht-baren langen Drucke geduldig widerstanden hat — ge-duldig, streng, kalt, ohne sich zu unterwerfen, aber ohneHoffnung —, und der jetzt mit Einem Male von derHoffnung angefallen wird, von der Hoffnung auf Gesund-heit, von der Trunkenheit der Genesung. Was Wunders,dass dabei viel Unvernünftiges und Närrisches an’s Lichtkommt, viel muthwillige Zärtlichkeit, selbst auf Problemeverschwendet, die ein stachlichtes Fell haben und nicht
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