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„Es ist etwas Grösseres, clas hier wächst, als wir sind“ist unsere geheimste Hoffnung: ihm legen wir Alles zu-recht, dass es gedeihlich zur Welt komme: nicht nuralles Nützliche, sondern auch die Herzlichkeiten undKränze unserer Seele. — In dieser Weihe soll manleben! Kann man leben! Und sei das Erwartete einGedanke, eine That, — wir haben zu allem wesentlichenA r ollbringen kein anderes Verhältniss als das derSchwangerschaft und sollten das anmaassliche Redenvon „Wollen“ und „Schaffen“ in den Wind blasen!Diess ist die rechte idealische Selbstsucht: immerzu sorgen und zu wachen und die Seele still zu halten,dass unsere Fruchtbarkeit schön zu Ende gehe! So,in dieser mittelbaren Art, sorgen und wachen wir für denNutzen Aller; und die Stimmung, in der wir leben,diese stolze und milde Stimmung, ist ein Öl, welches sichweit um uns her auch auf die unruhigen Seelen aus-breitet. — Aber wunderlich sind die Schwangeren!Seien wir also auch wunderlich und verargen wir es denAnderen nicht, wenn sie es sein müssen! Und selbst,wo diess in’s Schlimme und Gefährliche sich verläuft:bleiben wir in der Ehrfurcht vor dem Werdenden nichthinter der weltlichen Gerechtigkeit zurück, welche demRichter und dem Henker nicht erlaubt, eine Schwangerezu berühren!
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Auf Umwegen. — Wohin will diese ganze Philo-sophie mit allen ihren Umwegen? Thut sie mehr, alseinen steten und starken Trieb gleichsam in Vernunftzu übersetzen, einen Trieb nach milder Sonne, heller undbervegter Luft, südlichen Pflanzen, Meeres-Athem, flüch-tiger Fleisch-, Eier- und Früchtenahrung, heissem Wasser