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28.
Die Stimmung als Argument. — AVas ist dieUrsache freudiger Entschlossenheit zur That? — DieseFrage hat die Menschen viel beschäftigt. Die ältesteund immer noch geläufige Antwort ist: Gott ist die Ur-sache, er giebt uns dadurch zu verstehen, dass er unseremAVillen zustimmt. Wenn man ehemals die Orakel überein A r orhaben befragte, wollte man von ihnen jene freudigeEntschlossenheit heimbringen; und Jeder beantworteteeinen Zweifel, wenn ihm mehrere mögliche Handlungenvor der Seele standen, so: „ich werde Das thun, wobeijenes Gefühl sich einstellt.“ Man entschied sich also nichtfür das Vernünftigste, sondern für ein \ r orhaben, beidessen Bilde die Seele muthig und hoffnungsvoll wurde,Die gute Stimmung wurde als Argument in die AA 7 ag--schale gelegt und überwog die A 7 ernünftigkeit: desshalb,weil die Stimmung abergläubisch ausgelegt wurde, alsWirkung eines Gottes, der Gelingen verheisst und durchsie seine A 7 ernunft als die höchste A'ernünftigkeit redenlässt. Nun erwäge man die Folgen eines solchen A 7 or-urtheils, wenn kluge und machtdurstige Männer sichseiner bedienten — und bedienen! „Stimmung machen!“— damit kann man alle Gründe ersetzen und alle Gegen-gründe besiegen!
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Die Schauspieler der Tugend und der Sünde.Unter den Männern des Alterthums, welche durch ihre■Tugend berühmt wurden, gab es, wie es scheint, eineUn- und Überzahl von solchen, die vor sich selberschauspielerten: namentlich werden die Griechen, alseingefleischte Schauspieler, diess eben ganz unwillkürlich
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