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Bruchstücke zu den „Liedern Zarathustra’s“.
Die Bruchstücke zu den „Liedern Zarathustra’s“ (S. 331 bis348) gehören äusserlich und innerlich zum „Zarathustra“, obgleichsie in der vorliegenden Fassung erst im Sommer (vermuthlichAugust) 1888 in Sils Maria aufgezeichnet sind: sie gehn zumgrössten Theil direct auf die Vorarbeiten zum „Zarathustra“ zurückund gehören daher ihrer eigentlichen Conception nach den Jahren1882 —1885 an. Als sich Nietzsche im Sommer 1888 mit denLiedern „Zarathustra’s“ trug, begann er seine Arbeit damit, dasser aus den alten Aufzeichnungen eine Reihe von Gedanken undSprüchen, die im „Zarathustra“ keinen Platz gefunden hatten,zusammenholte und aus der Prosa in freie rhythmische Formenübertrug. Mit Benutzung dieses alten Materials dichtete er dieDithyramben, die im achten Bande dieser Ausgabe (S. 361—378)stehen. Einer von ihnen, „Letzter Wille“ (Bd. VIII, S. 373)ist sogar in den Vorarbeiten zum dritten Theil des „Zarathustra“(um Ende 1883) schon ausgeführt.
Als Titel dieser Gedichte verzeichnen die Entwürfe desSommers 1888: „Kriegslieder der Seele“; „Der Siegreiche“;„Aus der siebenten Einsamkeit“; „Die ewige Wiederkunft, Zara-thustra’s Tänze und Festzüge“. Endlich:
Die Lieder Zarathustra’s.
Erster Theil:
Der Weg zur Grösse.
Zwei spätere Reinschriften dieser Gedichte (von Ende 1888)tragen den veränderten Titel: „Dionysos-Dithyramben“. Fürden vorliegenden Abdruck ist der frühere Titel beibehaltenworden, weil er die Beziehung zum „Zarathustra“ hervor-treten lässt. Eine Reihe uncharakteristischer Fragmente undalle, die Nietzsche schon für die Dithyramben verwendet undumgemodelt hat, sind vom Druck ausgeschlossen worden; dieAnordnung hat der Herausgeber gemacht.
Eine Anzahl dieser Bruchstücke ist bereits im „Pan“ (2. Heftdes zweiten Jahrgangs, 1896) gedruckt worden.
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