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Befehlerische Menschen werden auch ihrem Gottebefehlen, so sehr sie ihm auch zu dienen glauben.
217.
Die Eifersucht ist die geistreichste Leidenschaft undtrotzdem noch die grösste Thorheit.
218.
(Vgl. Bd. XI, Nachträge zur Morgenröthe, Aph. 173.)
Das männliche Thier ist grausam gegen das, wases liebt, — nicht aus Bosheit, sondern weil es in derLiebe zu heftig sich selber fühlt, und gar kein Gefühlmehr für das Gefühl des andern übrig hat.
219.
Das Grösste an den Grossen ist das Mütterliche. —Der Vater, — das ist immer nur ein Zufall.
220.
(Vgl. Meinungen und Sprüche, Aph. 287; Fröhliche Wissenschaft, Aph. 363;
Bd. XI, Nachträge zur Morgenröthe, Aph. 174.)
Function-werden-wollen: weibliches Ideal der Liebe.Das männliche Ideal ist Assimilation und Überwältigungoder Mitleid (Anbetung des leidenden Gottes).
221.
Das Weib will es vor sich selber nicht Wort haben,wie sehr es in einem Geliebten den Mann (einen Mann)liebt: deshalb vergöttert es den „Menschen“ in ihm, —vor sich und andern.