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izg.
Die natürlichen Folgen einer Handlung werdenwenig erwogen, so lange öffentliche Strafen und Be-schimpfungen unter diesen Folgen sind. Hier fliesst diegrosse Quelle aller Oberflächlichkeit.
130.
Seiner Affecte hat man sich nicht zu schämen, dazusind sie zu unvernünftig.
131-
Für den, der viel von seiner Vernunft beschwertwird, ist der Affect eine Erholung: nämlich als eine Un-vernunft.
132.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 360.)
Man spricht immer von den Ursachen der Affecteund nennt ihre Gelegenheiten.
133-
Im Affect enthüllt sich nicht der Mensch, sondernsein Affect.
134-
Unter Umständen ist der allgemeine Schade geringer,wenn einer seine Affecte an andern als an sich selberauslässt: namentlich gilt das von den schöpferischen Men-schen, deren Nutzen in die Ferne geht.
i35-
Seinen Affect besiegen heisst in den meisten Fällen,ihn zeitweilig hemmen und aufstauen: also die Gefahrgrösser machen.