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123 .
„Ernst“, „streng“, „moralisch“, — so nennt ihr ihn.Mir scheint er böse und ungerecht gegen sich selber,immer bereit, uns dafür zu strafen und an uns den Hen-ker zu spielen, — und verdrossen darüber, dass wir esihm nicht erlauben.
124.
Eigennutz und Leidenschaft sind mit einander ver-heirathet: diese Ehe nennt man Selbstsucht: diese unglück-liche Ehe!
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Zum Eigennutz sind die meisten zu dumm.
126.
Die Selbstsucht ist bei Dieben, Räubern, Wucherernund Speculanten im Grunde anspruchslos und bescheidengenug: man kann nicht leicht weniger von den Menschenwollen, als wenn man nur ihr Geld will.
127.
Wenn die Selbstsucht erst einmal grösser klügerfeiner erfinderischer geworden ist, wird die Welt „selbst-loser“ aussehen.
128.
Gegen Mücken und Flöhe soll man kein Mitleidhaben. Man thäte Recht, nur die kleinen Diebe, diekleinen Verleumder und Ehrabschneider zu hängen.