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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
Seite
286
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Krone. Du selber nämlich, oh Zarathustra, setztest dirdiese Krone aufs Haupt, kein andrer wäre heute starkgenug dazu!

Und ob du gleich Schlimmeres schautest und Schwär-zeres, als irgend ein Schwarz-Seher, und durch deineHöllen noch kein Heiliger gegangen ist,

ob du gleich neue Nächte um dich hülltest undgleich eisigem, düsterm Nebel hinein in neue Abgründestiegst: immer wieder spanntest du endlich dein buntesZelt über dich,

dein Lachen spanntest du aus über Nacht undHölle und Nebel-Abgrund; und wo dein hoher, starkerBaum steht, da darf der Himmel nicht lange dunkel sein.Hier aber unterbrach Zarathustra die Rede desKönigs, legte ihm den Finger auf den Mund und sagte:Ja diese Könige!

Sie verstehn sich aufs Huldigen und die grossenWorte: sie selber sinds gewohnt! Aber was soll dabeiaus meinen Ohren werden!

kleine Ohren werden dabei klein und kleiner, sehtihrs nicht? Sie verkriechen sich nämlich vor allen grossenPrunkreden.

Und wahrlich, ihr Könige, mit solchen Reden könntetihr den Stärksten umwerfen, einen solchen Becher Weinssoll man niemandem zutrinken.

252.

Zarathustras Antwort auf die Anrede des Königs.

(Vgl. die Begriissung.)

Also sprach der König und alle traten auf Zarathustrazu und erwiesen ihm abermals ihre Ehrfurcht. Zarathustraaber schüttelte das Haupt und wehrte ihnen mit der Hand.