8. Varianten zu den Scenen des vierten
Theils.
251.
Anrede des Königs an Zarathustra.
(Vgl. die Begrüssurig und vom höheren Menschen, Abschn. 18.)
„Wie gut doch, dass wir erst also Noth schrieen:so mussten wir hinauf zu deinem Anblicke! Wie dankenwir’s nun allem Ekel, aller schweren Luft, dass sie unsfragen und suchen und steigen lehrten, —
— fragen lehrten am rechten Orte, in der rechtenHöhe: „Lebt denn Zarathustra noch? Wie, lebt Zara-thustra noch?“
Einem guten Frager ist halb schon geantwortet.Und wahrlich, eine ganze, gute Antwort ist das, was wirhier mit Augen sehn: Zarathustra lebt noch, und mehrals je, —
Zarathustra der Tänzer, Zarathustra der Leichte, dermit den Flügeln winkt, ein Flugbereiter, allen Vögelnzuwinkend, bereit und fertig, ein göttlich Leichtfertiger,
— Zarathustra der Lachende, Zarathustra der Schwei-ger, kein Ungeduldiger, kein Unbedingter, einer, derSprünge und Seitensprünge liebt,
— der die Krone des Lachens trägt, eine Rosenkranz-