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Dieser alte allmächtige Stirnrunzler und Lippen-Aufmacher von Judengott — ist mein Vater! Kann dasmöglich sein?
Aber er sagt es selber und log noch nie: was kannich thun! Ihm muss ich’s glauben!
Bin ich aber sein' Sohn, so bin ich Gott: bin ichaber Gott, wie bin ich Mensch? — Es ist nicht möglich,— aber ihm muss ich’s glauben! —
Der Mensch an mir, — das ist wohl nur seiner LiebeNothdurft: denn wie ich nach dem Vater, so dürstete erwohl nach seinen Kindern.
Dass ich Mensch bin, das ist wohl der Menschenwegen: ich soll sie zu meinem Vater locken, —
sie zur Liebe locken: oh diese Thoren, die man zurLiebe erst noch locken muss!
Sie sollen Gott lieben: das ist eine leichte Lehreund ein Wohlgefallen, — ein leichtes Joch wird uns,Gottes Kindern aufgelegt: wir sollen thun, was wir amliebsten thun.
Diese Lehre und Weisheit ist leicht zu fassen: auchdie Armen im Geiste dürfen die Hände nach ihr aus-strecken.
Manches am Menschen ist wenig göttlich: wenn manKoth lässt, wie soll man dabei Gott sein?
Aber schlimmer noch ist’s mit dem andern Kothe,der Sünde heisst: den wollen dm Menschen gar noch. bei sich behalten und nicht von sich lassen.
Nun aber muss ich’s glauben: man kann Gott seinund doch Koth lassen: so lehre ich sie, ihren Kothlassen und Götter werden.“