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181.
Zarathustra 3: Psychologie des Herrschenden.
Der Übergang vom Freigeist und Einsiedler zumHerrschen-Müssen: das Schenken verwandelt sich, —aus dem Geben entstand der Wille, Zwang zum Nehmenzu üben. (Das Verlangen nach den Freunden entpupptsich als Verlangen nach Werkzeugen des Künstlers!)Die Tyrannei des Künstlers zuerst als Selbst-Bezwingung und Verhärtung!
Zuerst Flucht vor der „unaussprechlichen Wahrheit“,Skepsis, Verhöhnung seiner selber, willkürliche Blindheit,zunehmendes Elend, Schwächegefühl. Die sieben Ein-samkeiten, — Versuch, irgendwo in einer vergangenenWelt-Betrachtung unterzukommen, auszuruhen. Die Ein-wände gegen seine Lehre präsentiren sich. Die Ver-führer auch.
Einzuschieben: „das Trost-Lied“.
Das schwerste Leid ist nicht um-seinetwillen, son-dern dass seine Liebsten an seiner Lehre verbluten. (Im3. Theil ist der Selbstmord seines liebsten Jüngers, derihn besucht, die Katastrophe.) —■ Aber zugleich erhebtsich Zarathustra nach diesem Erlebniss zur grösstenFlärte gegen sich und die Nächsten und denkt nurnoch an die „Zukunft“.
Zuletzt der Löwe als drittes Thier Zarathustra’s: —Symbol seiner Reife und Mürbe.
„Dankgebet des Genesenden“: damit schliesstder dritte Theil.