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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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Befallenen! Unmöglich! Ist diese schöne Unmöglichkeitvielleicht ihr letzter Zauber!

138.

(Vgl. oben S. 77 f., Wiederkunft des Gleichen, Apk. 131, 132.)

Dies ist zum Verzweifeln: aus der Geschichte lehrtman uns, dass alle grossen Menschen höchst ungerechtwaren, und dass ohne die unbedenkliche Überschätzungihres Gedankens und Entwurfs, ohne eine tiefe innerlicheungebrochene fraglose Ungerechtigkeit sie nicht zu ihrerGrösse gekommen wären, auch Jesus nicht, der wahr-lich die Menschen nicht gerecht beurtheilt hat. Wie!Und nun sollte also die von uns geforderte Erziehungzur Gerechtigkeit, wie man uns entgegenhält, die Men-schen abhalten, gross zu werden? Ihnen den grossartigenZug und Schwung und beinahe allen Instinct nehmen?Und man müsste vielmehr solchen, die zur Grösse be-stimmt seien, die Augen zuhalten und die Schlinge desWahns um den Hals werfen und dankbar sein, wenn ihrSchicksal ihre Augen ganz blind macht? Es sei, wiees sei: war wollen gerecht werden und es darin so weittreiben, als es uns irgend möglich ist. Vielleicht auch hatman uns getäuscht, und viele jener grossen Männer warennicht gross, sondern eben nur ungerecht, und andre vonihnen trieben ihre Gerechtigkeit so weit, als ihre Einsicht,ihre Zeit, ihre Erziehung, ihre Gegner es ihnen möglichmachten. Sie glaubten an ihre Gerechtigkeit viel-leicht sicherer, als wir an ihre Ungerechtigkeit!

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Ich wehre mich dagegen, Vernunft und Liebe,Gerechtigkeit und Liebe von einander zu trennen, odergar sich entgegenzustellen und der Liebe den höheren