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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
Seite
148
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Zustand des Glücks. Die fromme Gegend, die heiligeGegend, die verehrte Gegend, die alterthümliche, diekindliche, die weibliche, die stolze, die schlafende.

27.

(Vgl. Jenseits, Aph. 24; Fröhliche Wissenschaft, Aph. 282.)

Nach dem periodischen Stile greifen alle, wie nacheinem Gewände, welche sich nicht nackt zeigen wollen, sei es nun, dass sie ungestaltet sind, sei es, dass siesich allzu schamhaft gewöhnt haben. Ihre Gedankensind scheu und linkisch ohne Hülle, das wenige vonAnmuth, dessen sie fähig sind, zeigt sich erst, wenn dieFalten der Periode ihnen Muth und Glauben an die eigneWürde geben. Dies wollen wir an ihnen ertragen undselbst gutheissen: nur bitten wir diese Mantelträger undFaltenreichen, aus sich kein Gesetz der Moral und Schön-heit zu machen: der periodische Stil ist und bleibt einNothbehelf.

28.

Der Bauende fragt:wer gilt dafür, den bestenGeschmack als Baumeister zu haben? Dessen Geschmackwill ich haben, und er gewöhnt sich daran, es wirdsein Bedürfniss. So bekommen Städte endlich einenGeschmack.

29.

(Vgl. Fall Wagner, Abschn. 2.)

Hinter jeder Tragödie steckt etwas Witziges undWidersinniges, eine Lust am Paradoxon, zum Beispieldas Schlusswort der letzten tragischen Oper:ja ich habesie getödtet, meine Carmen, meine angebetete Carmen!Diese Art von Pfeffer fehlt dem Epos ganz, es ist