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unschuldiger und wendet sich an kindlichere und plumpereGeister, denen alles Saure, Bittre und Scharfe nochwidersteht. Die Tragödie ist ein Vorzeichen, dass einVolk witzig werden will, — dass der esprit seinen Ein-zug halten möchte.
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Sophokles giebt oder schafft jeder Person Recht.
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Welches Erstaunen macht mir Marc Aurel undwelches Grazian!
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Die Beängstigungen einer feigen, furchtsamen undargwöhnischen Seele, die Unfähigkeit, irgend einen bos-haften Einfall zurückzuhalten, wenn er Geist hatte, machendie Komödie in Rousseau’s Leben aus.
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Moses Mendelssohn, dieser Erzengel der Alt-klugheit, meinte in Betreff der Zwecke, Spinoza werdedoch nicht so närrisch gewesen sein, sie zu leugnen!
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(Vgl- Bd. XI, Nachträge zur Morgenröthe, Aph. 220, 449;
Fröhliche Wissenschaft, Aph. 127.)
Schopenhauer’n war wohl ein Gedanke Spino-za’s im Herzen hängen geblieben: dass das Wesen jedesDings appetitus sei, und dass dieser appetitus darin be-stehe, im Dasein zu beharren. Dies leuchtete ihm einmalauf und leuchtete ihm so ein, dass er den Vorgang „Wille“nie mehr sorgfältig überdacht hat (ebenso wenig wie alle