im Gleichgewicht, so wäre es ewig! 2) Oder es giebtnicht unendlich neue Veränderungen, sondern ein Kreis-lauf von bestimmter Zahl derselben spielt sich wiederund wieder ab: die Thätigkeit ist ewig, die Zahl derProducte und Kraftlagen endlich.
213-
Ehemals dachte man* zur unendlichen Thätigkeit inder Zeit gehöre eine unendliche Kraft, die durch keinenVerbrauch erschöpft werde. Jetzt denkt man die Kraftstets gleich, und sie braucht nicht mehr unendlich grosszu werden. Sie ist ewig thätig, aber sie kann nicht mehrunendliche Fälle schaffen, sie muss sich wiederholen: dasist mein Schluss.
214.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 109.)
Das unendlich neue Werden ist ein Widerspruch,es würde eine unendlich wachsende Kraft voraussetzen.Aber wovon sollte sie wachsen! Woher sich ernähren,mit Überschuss ernähren! Die Annahme, das All sei einOrganismus, widerstreitet dem Wesen des Organischen.
215-
Unendlich viele Kraftlagen hat es gegeben, abernicht unendlich verschiedene: letzteres setzte eine un-bestimmte Kraft voraus. Sie hat nur eine „Zahl“ vonmöglichen Eigenschaften.
216.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 341.)
Die Welt der Kräfte erleidet keine Verminderung:denn sonst wäre sie in der unendlichen Zeit schwach