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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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einen AugenblickSein im strengen Sinne, so könnte eskein Werden mehr geben, also auch kein Denken, keinBeobachten eines Werdens. Wäre sie ewig neu werdend,so wäre sie damit gesetzt als etwas an sich Wu n de r b a r e s undFür- und Selbstschöpferisch-Göttliches. Das ewigeNeu werden setzte voraus: dass die Kraft sich selber will-kürlich vermehre, dass sie nicht nur die Absicht, sondernauch die Mittel habe, sich selber vor der Wiederholungzu hüten, in eine alte Form zurückzugerathen, somit injedem Augenblick jede Bewegung auf diese Vermeidungzu controliren, oder die Unfähigkeit, in die gleicheLage zu gerathen: das hiesse, dass die Kraftmenge nichtsFestes sei, und ebenso die Eigenschaften der Kraft.Etwas Un-festes von Kraft, etwas Undulatorisches istuns ganz undenkbar. Wollen wir nicht ins Undenk-bare phantasiren und nicht in den alten Schöpferbegriffzurückfallen. (Vermehrung aus dem Nichts, Verminde-rung aus dem Nichts, absolute Willkür und Freiheit imWachsen und in den Eigenschaften.)

206.

Wer nicht an einen Kreislauf des Alls glaubt,muss an den volksthümlichen Gott glauben: so be-dingt sich meine Betrachtung im Gegensatz zu allen bis-herigen theistischen!

207.

(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 109.)

Hüten wir uns, diesem Kreislauf irgend ein Streben,ein Ziel beizulegen: oder ihn nach unsern Bedürfnissenabzuschätzen als langweilig, dumm u. s. w. Gewisskommt in ihm der höchste Grad von Unvernunft eben-